Hautkrankheiten bei Katzen: Symptome, Ursachen und wann zum Tierarzt

Die Haut ist das größte Organ deiner Katze. Sie schützt vor Keimen, Kälte, Hitze und UV-Strahlung und verrät oft als Erstes, wenn im Körper etwas nicht stimmt. Hautkrankheiten gehören deshalb zu den häufigsten Gründen für einen Besuch in der Tierarztpraxis. Laut Cornell Feline Health Center haben 6 bis 15 % aller Katzen, die in Tierarztpraxen vorgestellt werden, eine Hauterkrankung.

Das Problem bei der Sache ist Katzenhaut reagiert auf ganz unterschiedliche Ursachen mit sehr ähnlichen Symptomen: Juckreiz, Schuppen, Krusten, kahle Stellen oder Rötungen. Hinzu kommt, dass Katzen Beschwerden gut verstecken. In diesem Überblick erfährst du, welche Hautkrankheiten bei Katzen am häufigsten sind, wie du Symptome einordnest, welche Erkrankungen ansteckend sind und wann deine Katze zum Tierarzt muss. Zu jedem Thema findest du unseren ausführlichen Ratgeber.

Hautkrankheiten bei Katzen: Das Wichtigste in Kürze

·       6 bis 15 % der Katzen in Tierarztpraxen haben eine Hauterkrankung. Bei 22 % der hautkranken Katzen liegen zwei Erkrankungen gleichzeitig vor, bei 6 % sogar drei.

·       Die häufigsten Ursachen für juckende Haut sind Flohspeichelallergie (29 %), Umweltallergien (20 %) und Futtermittelallergie (12 %).

·       Katzenhaut zeigt wenige, immer gleiche Reaktionsmuster: miliare Dermatitis, selbst verursachter Haarverlust, Kopf-Hals-Juckreiz und den eosinophilen Granulom-Komplex. Das Muster verrät, dass die Haut reagiert, aber nicht, warum.

·       Hautpilz ist eine Zoonose und kann auf Menschen übergehen. Über 90 % der Fälle bei Katzen verursacht Microsporum canis.

·       Laut Laboklin liefert die Vorgeschichte 70 bis 90 % der Diagnose (Laboklin). Fotos und Notizen helfen der Tierarztpraxis enorm.

·       Pflege kann die Haut beruhigen und die Hautbarriere unterstützen. Die Diagnose der Ursache gehören in die Tierarztpraxis.

Wie ist die Haut der Katze aufgebaut?

Katzenhaut ist deutlich dünner als die des Menschen und je nach Körperstelle unterschiedlich dick. Am dünnsten ist sie an Bauch, Achseln und Innenschenkeln. Genau dort zeigen sich auch viele Hautprobleme zuerst. Der pH-Wert der Katzenhaut liegt je nach Körperregion bei etwa 6,4 bis 6,6. Damit ist sie weniger sauer als bei uns Menschen (Biophysikalische Hautparameter bei Katzen). Menschliche Pflegeprodukte sind deshalb nicht für die Katzenhaut geeinget.

Auf der Haut leben zahlreiche Bakterien, Hefen und anderen Mikroorganismen. Gemeinsam bilden sie das Hautmikrobiom der Katze. Bei gesunden Katzen ist es vielfältig. Bei allergischen Katzen ist es aus dem Gleichgewicht und enthält mehr Staphylokokken (Übersichtsarbeit zum Mikrobiom der Katzenhaut). Das erklärt, warum Folgeinfektionen bei allergischen Katzen häufig sind.

Eine Besonderheit ist das Putzverhalten. Katzen verbringen viel Zeit mit der Fellpflege, in einer Beobachtungsstudie im Durchschnitt 3,6 Stunden am Tag (PMC). Juckreiz zeigt sich deshalb oft nicht als Kratzen, sondern als verstärktes, oft heimliches Lecken. Wie du verstecktes Kratzen erkennst, erklären wir im Ratgeber Juckreiz bei Katzen.

Hautkrankheiten bei Katzen erkennen: Welche Symptome deuten worauf hin?

Nutze diese Übersicht als Symptom-Finder. Sie ersetzt keine Diagnose, hilft dir aber, deine Beobachtung einzuordnen und den passenden Ratgeber zu finden.

Was du siehst

Häufige Ursachen

Weiterlesen

Kratzen, Lecken, Knabbern, häufige Haarballen

Flohallergie, Umweltallergie, Futtermittelallergie, Milben

Juckreiz bei Katzen

weiße Schuppen im Fell, oft am Rücken

trockene Heizungsluft, Übergewicht oder Arthrose (Katze erreicht den Rücken nicht), Raubmilben, Hautpilz, Ernährung

Abschnitt „Schuppen bei Katzen“

kahle Stellen, dünnes Fell

Kahllecken durch Juckreiz, Hautpilz, Milben, hormonelle Ursachen

Haarausfall und kahle Stellen

runde, schuppige, kahle Stellen an Kopf, Ohren, Pfoten

Hautpilz

Abschnitt „Hautpilz bei Katzen“

viele kleine Krusten, wie Hirsekörner zu ertasten

miliare Dermatitis, meist allergisch oder durch Flöhe

Hautausschlag bei Katzen

rote Stellen, Pickel, Pusteln

Allergie, bakterielle Infektion, Katzenakne, Insektenstiche

Hautausschlag bei Katzen

schwarze Punkte und Pickel am Kinn

Katzenakne

Hautausschlag bei Katzen

aufgekratzte, blutige Stellen an Kopf und Hals

Kopf-Hals-Juckreiz durch Allergie, Ohrmilben

Juckreiz bei Katzen

Kopfschütteln, dunkles, krümeliges Ohrenschmalz

Ohrmilben, Ohrentzündung

Juckreiz bei Katzen

warme, schmerzhafte Schwellung, oft nach Revierkampf

Abszess nach Bisswunde

Wunden bei Katzen

nässende, gerötete, schmerzhafte Stelle, die schnell größer wird

akute nässende Hautentzündung (Hotspot)

Hotspots bei Katzen

Geschwür an der Oberlippe, erhabene Platten am Bauch

eosinophiler Granulom-Komplex

dieser Beitrag, Abschnitt „Eosinophiler Granulom-Komplex bei Katzen“

verkrustete, nicht heilende Stellen an hellen Ohrspitzen oder Nase

Sonnenschaden, im schlimmsten Fall Hautkrebs

dieser Beitrag, Abschnitt „Sonnenbrand und Hautkrebs bei Katzen“

stumpfes, struppiges Fell bei älteren Katzen, Gewichtsverlust

Schilddrüsenüberfunktion, Nierenerkrankung, Arthrose

Katzenhaut in jeder Lebensphase

Welche Hautkrankheiten sind bei Katzen am häufigsten?

Allergien bei Katzen: Flohallergie, Umweltallergie, Futtermittelallergie

Allergien sind die häufigste Ursache für juckende Haut bei Katzen. In einer Studie mit 502 juckenden Katzen hatten 29 % eine Flohspeichelallergie, 20 % eine nicht durch Flöhe oder Futter ausgelöste Allergie, vermutlich gegen Umweltallergene wie Hausstaubmilben oder Pollen, und 12 % eine Futtermittelallergie (Hobi et al. 2011). Die Umweltallergie heißt heute felines atopisches Hautsyndrom (FASS). Allergien sind nicht heilbar, aber gut kontrollierbar.

Eine Futtermittelallergie lässt sich nur mit einer strikten Ausschlussdiät über mindestens 8 Wochen nachweisen (Olivry et al. 2015). Häufigste Auslöser sind Rind, Fisch und Huhn. Alles zu Ursachen, Stufendiagnostik und Ausschlussdiät liest du im Ratgeber Juckreiz bei Katzen.

Parasiten auf der Katzenhaut: Flöhe, Milben, Haarlinge

Parasiten sind die zweite große Gruppe. Neben Flöhen spielen Ohrmilben, Kopfräude-Milben (Notoedres), Raubmilben (Cheyletiella), Demodex-Milben, Herbstgrasmilben und Haarlinge eine Rolle. Raubmilben fallen oft als „wandernde Schuppen“ auf dem Rücken auf. Unter den nicht allergischen Ursachen für Juckreiz waren Parasiten in der Zürcher Studie mit 29 % die größte Gruppe (Hobi et al. 2011).

Wichtig: Verwende nur Antiparasitika, die für Katzen zugelassen sind. Viele Hunde-Spot-ons enthalten Permethrin. In einer tierärztlichen Erhebung wurden 750 Vergiftungsfälle bei Katzen mit 166 Todesfällen gemeldet (PMC).

Hautpilz bei Katzen (Katzenpilz, Dermatophytose)

Hautpilz ist die wichtigste ansteckende Hautkrankheit der Katze. Über 90 % der Fälle verursacht Microsporum canis. Typisch sind runde, kahle, schuppige Stellen von 4 bis 6 cm, oft am Kopf, an den Ohren und an den Vorderpfoten (ABCD Factsheet). Juckreiz ist hier eher selten. Besonders betroffen sind Kitten, Langhaarkatzen und Katzen aus Mehrkatzenhaushalten. Die Sporen bleiben in der Umgebung bis zu einem Jahr ansteckend.

Bakterielle Hautinfektionen und Abszesse bei Katzen

Bakterielle Hautinfektionen sind bei Katzen meist Folge einer anderen Störung, etwa einer Allergie, die die Barriere geschwächt hat. Die häufigste bakterielle Hauterkrankung in der allgemeinen Tierarztpraxis ist der Abszess nach einer Bisswunde (Cornell Feline Health Center). Katzenzähne hinterlassen kleine Stichwunden, die sich schnell verschließen. Darunter entwickelt sich innerhalb von 2 bis 3 Tagen ein Eiterherd. Mehr im Ratgeber Wunden bei Katzen.

Hefepilze bei Katzen (Malassezia)

Malassezia-Hefen gehören zur normalen Hautflora. Bei allergischen Katzen können sie sich stark vermehren und Juckreiz, fettige Beläge und Geruch verursachen (PubMed). Eine Hefeüberwucherung ist ein Hinweis darauf, dass eine Grunderkrankung vorliegt.

Miliare Dermatitis bei Katzen

Die miliare Dermatitis ist keine eigene Krankheit, sondern ein Reaktionsmuster: viele kleine, 1 bis 2 mm große Krusten, die sich wie Hirsekörner anfühlen, meist an Rücken, Nacken und Kopf (Feline atopic syndrome, Update). Häufigste Ursache ist eine Flohspeichelallergie. Mehr im Beitrag Hautausschlag bei Katzen.

Eosinophiler Granulom-Komplex bei Katzen

Hinter diesem Begriff stehen drei Hautveränderungen, die meist allergisch bedingt sind: das indolente Ulkus, ein Geschwür an der Oberlippe; das lineare Granulom, eine strichförmige Verdickung an der Rückseite der Hinterbeine; und die eosinophile Plaque, erhabene, stark juckende, oft nässende Platten an Bauch und Innenschenkeln (Feline atopic syndrome, Update). Diese Veränderungen gehören immer in tierärztliche Hand.

Katzenakne: Pickel am Kinn der Katze

Katzenakne ist eine Verhornungsstörung der Haarfollikel am Kinn und an den Lippen. Es bilden sich schwarze Punkte, die an Krümel erinnern, und bei bakterieller Besiedelung auch Pickel (VCA Animal Hospitals). Die Ursache ist unbekannt, sie kann Katzen jeden Alters betreffen und verläuft oft in Schüben über das ganze Leben (University of Minnesota).

Schuppen bei Katzen

Schuppen sind bei Katzen eines der häufigsten Hautsymptome. Mögliche Ursachen reichen von trockener Heizungsluft über Übergewicht und Arthrose bis zu Raubmilben, Hautpilz und Stoffwechselerkrankungen. Ältere Katzen putzen sich oft weniger, weil Bewegung schmerzt: Über 90 % der Katzen über 12 Jahre zeigen im Röntgenbild Arthrose-Veränderungen (Australian Veterinary Association). Schuppen am Rücken und am Schwanzansatz sind deshalb bei Senioren typisch.

Sonnenbrand und Hautkrebs bei Katzen

Katzen mit weißem oder hellem Fell und dünn behaarten Stellen sind besonders anfällig für Sonnenschäden. Häufig betroffen sind Ohrspitzen, Nase und die Haut um die Augen (Blue Cross). Aus wiederholtem Sonnenbrand kann ein Plattenepithelkarzinom entstehen. Früh erkannt ist es oft gut behandelbar (Cornell Feline Health Center). Krustige Stellen an hellen Ohrspitzen, die nicht abheilen, solltest du deshalb immer zeigen.

Hautprobleme bei Katzen durch Hormone und Stoffwechsel

Manchmal spiegelt die Haut eine innere Erkrankung. Die Schilddrüsenüberfunktion betrifft etwa 10 % der Katzen über 10 Jahre und zeigt sich unter anderem durch ungepflegtes, struppiges Fell und Gewichtsverlust trotz guten Appetits (AAFP Guidelines 2016). Mehr im Beitrag Katzenhaut in jeder Lebensphase.

Stress und psychogene Alopezie bei Katzen

Stress kann Hautprobleme verstärken, ist aber selten die alleinige Ursache. Bei 76 % der Katzen mit vermutetem psychisch bedingtem Kahllecken fand sich eine körperliche Ursache, nur 10 % waren rein psychogen (Waisglass et al. 2006). Mehr im Beitrag Stressbedingte Hautprobleme bei Katzen.

Welche Hautkrankheiten bei Katzen sind ansteckend?

Erkrankung

Ansteckend für andere Tiere?

Ansteckend für Menschen?

Hautpilz

ja

ja, besonders Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem (ABCD)

Flöhe

ja

Flöhe beißen auch Menschen, vermehren sich aber nicht auf ihnen

Ohrmilben

ja, auf Katzen, Hunde, Frettchen

sehr selten

Raubmilben (Cheyletiella)

ja

ja, juckende Pusteln möglich

Kopfräude (Notoedres)

ja

vorübergehend möglich

Allergien

nein

nein

Katzenakne

nein

nein

eosinophiler Granulom-Komplex

nein

nein

Hotspot

nein

nein

Hautprobleme bei Katzen: Wann zum Tierarzt?

Zeitnah, innerhalb weniger Tage:

·       Juckreiz, Schuppen oder kahle Stellen, die länger als eine Woche bestehen oder zunehmen

·       runde, kahle, schuppige Stellen, besonders wenn auch Menschen im Haushalt Hautveränderungen bekommen

·       Krusten, Pickel oder Knötchen, die nicht von selbst verschwinden

·       krustige Stellen an hellen Ohrspitzen oder an der Nase

·       struppiges Fell zusammen mit Gewichtsverlust, mehr Durst oder Erbrechen

Noch am selben Tag:

·       warme, schmerzhafte Schwellung oder Eiter, oft nach einem Revierkampf

·       nässende, schnell größer werdende Stellen

·       blutig gekratzte Haut

·       Fieber, Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit

·       Zittern, Speicheln oder Krämpfe nach einer Flohbehandlung

Wie stellt der Tierarzt eine Hautkrankheit bei Katzen fest?

Hautdiagnostik bei Katzen folgt einem Stufenplan: Zuerst werden Parasiten ausgeschlossen, dann Infektionen und erst zum Schluss Allergien (Laboklin Leitfaden Juckreiz Katze).

Untersuchung

Wofür

Gespräch und Allgemeinuntersuchung

Vorgeschichte, Haltung, Fütterung, Verteilung der Hautveränderungen

Flohkamm-Test

Flohkot im Fell

Hautgeschabsel, Klebebandabklatsch

Milben, Haarlinge

Trichogramm

abgebrochene Haare (Lecken), Pilzsporen, Haarzyklus

Zytologie

Bakterien, Hefen, Entzündungszellen

Wood-Lampe und Pilzkultur

Hautpilz

Blutuntersuchung

Schilddrüse, Niere, Leber und weitere innere Ursachen

Ausschlussdiät

Futtermittelallergie

Biopsie

Autoimmunerkrankungen, Tumoren, unklare Befunde

 

So bereitest du den Termin vor: Mach Fotos der Hautveränderungen über mehrere Tage, notiere Futter, Leckerli und Flohprophylaxe, und schreibe auf, seit wann die Beschwerden bestehen und ob sie saisonal sind.

Hautpflege bei Katzen: Was kann man selbst tun?

·       Regelmäßig kontrollieren: Beim Bürsten gegen den Strich auf Schuppen, Krusten und kahle Stellen achten, besonders an Bauch, Nacken, Schwanzansatz und Ohren

·       Ganzjährig Flöhe vorbeugen mit einem katzengeeigneten Mittel

·       Bürsten hilft: Gerade Senioren und übergewichtige Katzen brauchen Unterstützung am Rücken

·       Raumluft: Im Winter auf ausreichende Luftfeuchtigkeit achten

·       Sonnenschutz: Helle Katzen in der Mittagssonne im Haus halten

·       Keine Experimente: Keine ätherischen Öle wie Teebaumöl, sie sind für Katzen giftig (PDSA), keine Produkte für Menschen oder Hunde

Doderm Skin RepairGel Cat: begleitende Pflege bei Hautproblemen

Bei gereizten, juckenden oder leicht aufgekratzten Stellen kann eine Pflege, die die Hautbarriere unterstützt und das Mikrobiom respektiert, die Erholung begleiten. Das Doderm Skin RepairGel Cat enthält Kolostrum-Antikörper, Ceramide, Hyaluronsäure, kolloidalen Hafer und Calendula, ist frei von Kortison, Antibiotika und Duftstoffen und unbedenklich, wenn deine Katze es ableckt. Es ist eine Pflege und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Bei Hautpilz, Parasiten, Abszessen oder dem eosinophilen Granulom-Komplex steht die tierärztliche Therapie an erster Stelle.

Häufige Fragen zu Hautkrankheiten bei Katzen

Was ist die häufigste Hautkrankheit bei Katzen?

Allergien, allen voran die Flohspeichelallergie, dazu Parasiten, Hautpilz und Abszesse nach Bisswunden.

Woran erkenne ich, ob meine Katze eine Hautkrankheit hat?

An Juckreiz, häufigem Putzen, Schuppen, Krusten, kahlen Stellen, Rötungen, Pickeln oder Geruch. Da Katzen Juckreiz verstecken, sind auch häufigere Haarballen und Haare im Kot Hinweise.

Ist Hautpilz bei Katzen gefährlich für Menschen?

Hautpilz ist auf Menschen übertragbar und verursacht juckende, ringförmige Rötungen. Er ist gut behandelbar, aber Katze und Umgebung müssen konsequent mitbehandelt werden.

Können Wohnungskatzen Hautkrankheiten bekommen?

Ja. Flöhe und Pilzsporen werden über Menschen und andere Tiere eingeschleppt, Hausstaubmilben und Futtermittelallergien betreffen Wohnungskatzen genauso.

Kann ich Hautkrankheiten bei Katzen selbst behandeln?

Die Ursache gehört in tierärztliche Hand, weil viele Hautkrankheiten gleich aussehen. Du kannst begleitend pflegen, Schlafplätze reinigen und Flöhen vorbeugen. Medikamente für Menschen oder Hunde sind tabu.

Was kostet die Diagnose einer Hautkrankheit bei Katzen?

Je nach Umfang kostet eine dermatologische Abklärung mit Hautgeschabsel, Zytologie und Allergietests 150 bis 400 Euro oder mehr.

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